Wie der richtige Bürostuhl den Rücken entlastet

Jeder Mensch hatte sie schon einmal und viele leiden sogar regelmäßig darunter. Die Rede ist von Rückenschmerzen. Obwohl es viele verschiedene Gründe für diese besonders lästigen Schmerzen gibt, sind es häufig Verspannungen aufgrund von einer falschen Haltung, die dazu führen, dass der Rücken schmerzt. Vor allem Menschen, die während der Arbeit vorrangig sitzen, wissen genau, wie es sich anfühlt, wenn sich der Rücken versteift und dauerhaft wehtut. Die Folgen sind nicht nur Schmerzen, sondern auch Konzentrations- und Leistungsstörungen, die die Arbeit nachhaltig negativ beeinflussen und nicht selten sogar dazu führen, dass sie vollständig unterbrochen werden muss. Wer etwas dagegen tun will, sollte vor allem auf eines achten: Einen Bürostuhl, der den Rücken unterstützt und vor allem entlastet. Auf diese Weise werden schmerzhafte Verspannungen vermieden, die Qualität der Arbeit verändert sich merklich und die Leistung kann wieder gesteigert werden.

 

Rückenschmerzen effektiv vorbeugen – mit dem richtigen Bürostuhl zum gesunden Rücken

Das Gute an Rückenschmerzen ist, dass man sie häufig präventiv behandeln kann. Das bedeutet, dass die Auslöser der Schmerzen bekämpft werden und es gar nicht erst zu dem Leiden kommt. Eine besonders beliebte und auch effektive Präventivmaßnahme ist der richtige Bürostuhl, der Rücken und somit auch den Sitzenden schont und Schmerzen verhindert. Wer seine Rückenschmerzen durch den Bürostuhl bekämpfen will, sollte bei der Wahl des passenden Sitzmöbels verschiedene Faktoren beachten. Denn nicht jeder Bürostuhl für den Rücken hält auch, was er verspricht.

Eigenschaften vom perfekten Bürostuhl Rücken im Überblick:

  • Unterstützung der natürlichen Haltung des Rückens
  • Unterstützung der Bewegung des Körpers
  • Anpassungsmöglichkeiten an die Körpergröße des Sitzenden
  • Spezielle Formung der unterschiedlichen Elemente des Stuhls
  • Optimale Polsterung (weder zu hart noch zu weich)

 

So unterstützt der Bürostuhl den Rücken perfekt

Ein Bürostuhl allein ist noch kein Garant für weniger Rückenschmerzen. Wichtig ist, dass der Stuhl aktiv dabei hilft, die Schmerzen zu verhindern. Hierfür sind selbstverständlich mehrere Eigenschaften und Funktionen notwendig, die im Folgenden genauer erklärt werden sollen.

 

Die Rückenlehne – Für den optimalen Halt

Auch wenn viele ergonomische Sitzmöbel, vor allem Sitzbälle und Hocker, auf eine Rückenlehne verzichten, ist dieses Element doch wichtig, wenn es um die Bekämpfung von Rückenschmerzen am Arbeitsplatz geht. Die Rückenlehne von einem Bürostuhl sollte mindestens bis zu den Schulterblättern reichen, um den Rücken somit optimal zu stützen. Optional kann die Rückenlehne auch höher gehen und mit einer Kopfstütze ausgestattet werden. Diese beiden Eigenschaften sind allerdings kein Muss für den Bürostuhl für den Rücken.

Doch nicht nur die Höhe der Rückenlehne, sondern auch die Form ist entscheidend, wenn der Bürostuhl den Rücken stärken soll. Hierbei kommt es vor allem darauf an, dass der untere Bereich des Rückens optimal unterstützt wird. Viele Modelle verfügen über spezielle Polsterungen im Bereich der Hüften, die für eine gute Stütze des seitlichen Rückens sorgen. Vor allem Frauen profitieren von einem solchen Bürostuhl für den Rücken. Eine andere wichtige Formeigenschaft ist die Anpassung der Rückenlehne an den natürlichen Schwung der Wirbelsäule. Wer beim Sitzen bemerkt, dass die Rückenlehne unangenehm in den Rückendrückt, sollte diesen Bürostuhl besser nicht weiter benutzen.

Ob die Rückenlehne flexibel oder fest sein soll, muss jeder Nutzer selbst entscheiden. Während es die einen mögen, sich nach hinten fallen zu lassen, bevorzugen andere eine harte Einstellung der Rückenlehne, um die gerade Haltung der Wirbelsäule optimal zu unterstützen. Perfekt ist es, wenn die Rückenlehne einen Widerstand betet, aber unter größerem Druck nachgibt. Auf diese Weise wird der Rücken ideal gestützt und gleichzeitig entlastet.

 

Die Sitzfläche – Ein oftmals unterschätzter Bestandteil vom Bürostuhl für den Rücken

Während den meisten Menschen klar ist, dass die Rückenlehne wichtig für eine gesunde Haltung ist, wird die Sitzfläche häufig eher stiefmütterlich behandelt. Dabei ist diese von großer Wichtigkeit, wenn es um einen guten Bürostuhl für den Rücken geht.

Entscheidend ist, dass die Neigung der Sitzfläche verändert werden kann. Diese Funktion sorgt dafür, dass das Becken leicht nach vorn gekippt werden kann. Diese Stellung sorgt dafür, dass die natürliche S-Form der Wirbelsäule unterstützt wird. Wenn die Sitzfläche gerade (oder auch horizontal) ist, kann das Becken nicht geneigt werden, es kommt zwangsläufig früher oder später zu Rückenschmerzen. Aus dem gleichen Grund fällt es den meisten Menschen schwer, längere Zeit auf einem herkömmlichen Stuhl zu sitzen.

Häufig sind Sitzflächen von einem Bürostuhl für den Rücken nicht nur geneigt, sondern auch wie eine Mulde geformt. Das sorgt für zusätzlichen Halt und eine noch bessere Haltung der Wirbelsäule und des gesamten Rückens.

 

Unverzichtbar: Ein Bürostuhl für den Rücken muss beweglich sein

Viele Menschen wundern sich: Obwohl ihr Bürostuhl für den Rücken perfekt eingestellt und an die Körpergröße angepasst ist, leiden sie häufig unter Verspannungen und Schmerzen. Des Rätsels Lösung: Diese Menschen missachten, dass ein guter Bürostuhl für den Rücken Bewegungen ermöglichen muss. Wer jeden Tag acht Stunden lang starr auf einem Bürostuhl sitzt, wird unter großer Wahrscheinlichkeit nach einer Weile unter unerträglichen Rückenschmerzen leiden – ganz egal, wie hochwertig der gewählte Stuhl ist. Um die Rückenschmerzen zu vermeiden, muss der Stuhl so konzipiert sein, dass er die natürlichen Bewegungsabläufe des Sitzenden optimal unterstützt und auch fördert. Das bedeutet: Ein Bürostuhl für den Rücken darf keinesfalls starr sein. Viel besser ist es, wenn er (im positiven Sinne) wackelig ist und somit den Körper dazu animiert, sich zu bewegen. Neben einer beweglichen Rückenlehne ist auch eine flexible Sitzfläche von großer Wichtigkeit für den Bürostuhl Rücken. Diese sollte mit einer Art Gelenk mit dem Fuß des Stuhls verbunden und in alle Richtungen beweglich sein.

Die, die sich erstmals auf einen solchen Bürostuhl für den Rücken setzen, werden sicherlich erst einmal erschrecken und die Beweglichkeit des Stuhls als unsicher empfinden. Das liegt einfach daran, dass sie eine solche bewegungsfreudige Sitzgelegenheit einfach nicht gewohnt sind. Hat sich der Körper allerdings erst einmal daran gewöhnt, wird er es lieben. Die meisten Menschen, die einen solchen Bürostuhl für den Rücken nutzen, lassen sich sogar immer mehr dazu verleiten, auf diesem „herumzuspielen“. Ähnlich wie früher in der Schule gibt es dann kaum noch Momente, in denen still auf dem Stuhl gesessen wird. Was vielleicht nach einer schlechten Angewohnheit klingt, die im Büro auf wenig Sympathie stoßen wird, ist tatsächlich ein Segen für den Körper und speziell für den Rücken.

 

Eine unnatürliche Haltung für den Körper

Dieser ist nämlich keinesfalls dafür geschaffen, starr in einer bestimmten Position zu verharren. Der menschliche Körper besteht aus unzähligen Knochen und Muskeln, die alle bewegt und genutzt werden wollen. Stilles Sitzen fördert weder das eine noch das andere. Im Gegenteil: Auch wenn Stillsitzen schon zu Schulzeiten propagiert wird, ist es regelrechtes Gift für den Körper. Sitzen an sich ist keine natürliche Haltung des Körpers. Wer viel sitzt, unterstützt eine Verkürzung der Muskeln in den Oberschenkeln. Die „Unnatürlichkeit“ sorgt außerdem dafür, dass der Körper im Laufe der Zeit immer mehr in sich zusammensackt. Viele Menschen, die über einen langen Zeitraum sitzen, bemerken das meist erst, wenn der Rücken schmerzt und vollkommen verspannt ist.

Um diesen schädlichen Folgen entgegenzuwirken, ist gesundes Sitzen unverzichtbar. Ein wichtiger Bestandteil hiervon: Bewegung.

 

So bleibt man in Bewegung

Natürlich muss ein gesunder Bürostuhl für den Rücken und andere Körperteile ideal unterstützen und auch die Bewegung aktiv fördern. Darüber hinaus ist es allerdings auch wichtig, regelmäßig den gesamten Körper in Bewegung zu setzen. Experten empfehlen daher, dass Menschen, die überwiegend im Sitzen arbeiten, mindestens einmal pro Stunde aufstehen und sich die Beine vertreten. Hierbei muss es sich keinesfalls um einen mehrminütigen Spaziergang durch das gesamte Bürogebäude handeln Oftmals reichen kleine Wege und Besorgungen, um die Muskeln zu aktivieren und den Körper zu entspannen. Beispiele hierfür sind:

  • Der Gang zur Toilette
  • Der Gang in die Kaffee-Küche
  • Der Gang zum Kopierer
  • Der Gang zum Kollegen ins Nachbarbüro
  • Der Gang in die Kantine / Cafeteria / zum Snackautomaten

 

Mehr Konzentration, mehr Leistung

Die Wahl von einem hochwertigen Bürostuhl für den Rücken in Kombination mit regelmäßiger Bewegung am Arbeitsplatz lohnt sich. Es kommt nicht nur einer Förderung und Entlastung des Körpers, sondern auch der Denkkraft. Wer einmal einen Bürostuhl für den Rücken ausprobiert hat, weiß, wie sehr sich dieser auf die Gesamt-Qualität der Arbeit auswirkt. Ergonomische Bürostühle verringern nicht nur Rückenschmerzen, sondern steigern auch die Konzentration und Leistung. Es liegt auf der Hand: Wer nicht ständig über Schmerzen im Rücken und Verspannungen in den Schultern klagt, kann sich viel mehr auf seine Aufgaben konzentrieren und diese zielorientiert abarbeiten. Auf diese Weise wird die Arbeit nicht nur qualitativ hochwertiger, sondern auch effektiver beziehungsweise ergiebiger. Aus diesem Grund lohnt es sich gleich doppelt, sich einen guten Bürostuhl für den Rücken anzuschaffen. Besonders Firmeninhaber und Geschäftsführer sollten sich diesen Zusammenhang einmal durch den Kopf gehen lassen und sich vor Augen führen, wie positiv sich die Anschaffung hochwertiger Bürostühle auf den Erfolg des Unternehmens auswirken kann. Das Gleiche gilt selbstverständlich auch für Privatpersonen.